Mozilla Firefox

 

Browser-
name
Gecko-
Version
Version Codename Veröffentlichunga Anmerkungen
Phoenix 1.2 0.1 Pescadero 23. September 2002 Erste Version;[25] anpassbare Symbolleiste, Schnellsuche, gleichzeitige Darstellung mehrerer Dokumente innerhalb eines Anwendungsfensters (Tabbed Browsing).
Firebird 1.5 0.6 Glendale 17. Mai 2003 Neuerungen:[26] Namensänderung in „Firebird“, neues Standardmotiv (Theme) namens „Qute“, Verbesserungen der Benutzeroberfläche, erste Version für Mac OS X.
Firefox 1.6 0.8 Royal Oak 9. Februar 2004 Neuerungen:[27] Namensänderung in „Firefox“, Installationsprogramm für Windows, Verbesserungen der Benutzeroberfläche, neues Standardmotiv (Theme) für Mac OS X namens „Pinstripe“.
1.7 1.0 Phoenix 9. November 2004 Neuerungen:[28] RSS-Nachrichten, Suchleiste, Funktion zum Suchen nach Plug-ins.
Firefox 1.5 1.8 1.5 Deer Park 29. November 2005 Neuerungen:[29] Unterstützung für SVG und Canvas, Verbesserungen in JavaScript 1.5 und CSS 2/3, neue Funktionen „Private Daten löschen“ und „Fehlerhafte Website melden“, schnellere Navigation, Verschieben von Tabs per Drag and Drop, verbesserter Pop-up-Blocker, neues Update-System, Anpassungen der Benutzeroberfläche an Windows XP.
Firefox 2 1.8.1 2.0 Bon Echo 24. Oktober 2006 Neuerungen:[30] Integrierter Phishing-Schutz, Rechtschreibprüfung, automatisches Wiederherstellen der letzten Sitzung nach Browser-Absturz (Session Restore), automatische Suchvorschläge, überarbeitete Update-Funktion und Feedreader-Integration.
Firefox 3 1.9 3.0 Gran Paradiso 17. Juni 2008 Neuerungen:[31] Neue plattformspezifische Standardmotive (Themes) für die Benutzeroberfläche, Verbesserungen der Benutzeroberfläche, Umstellung auf die Grafikbibliothek Cairo, Unterstützung des APNG-Grafikformats und von Farbprofilen, verbesserter Schutz vor Schadsoftware, verbesserte Geschwindigkeit der JavaScript-Engine.
Firefox 3.5 1.9.1 3.5 Shiretoko 30. Juni 2009 Neuerungen:[32] Verbesserte Unterstützung von Webstandards, Unterstützung der HTML5-Elemente <canvas>, <audio> und <video> in Verbindung mit nativer Unterstützung der Codecs Vorbis und Theora im Ogg-Containerformat, Realisierung der in HTML5 definierten Methoden zur Offline-Datenspeicherung, Integration von standortbezogenem Browsing, verbesserte Kontrolle der Privatsphäre, neue JavaScript-Engine TraceMonkey.
Firefox 3.6 1.9.2 3.6 Namoroka 21. Januar 2010 Neuerungen:[33] Verbesserte Unterstützung von Webstandards, Integration der Personas-Erweiterung zum schnellen Wechseln von Browserstilen, Unterstützung für Bewegungssensoren, verbesserte Geschwindigkeit von Browser und JavaScript-Engine, Schutz vor inkompatiblen oder fehlerhaften Plug-ins, verbesserte Unterstützung für HTML5, Unterstützung des Web Open Font Formats.
Firefox 4 2.0 4.0 Tumucumaque 22. März 2011 Neuerungen:[34] Weitgehend überarbeitete Benutzeroberfläche, Integration der Erweiterungen Sync (früher Weave Sync genannt) und Panorama (früher TabCandy genannt), Webentwicklerwerkzeug „Web-Konsole“ zum Aufspüren von Fehlern in Webseiten, neue JavaScript-Engine JägerMonkey, hardwarebeschleunigte Darstellung von Benutzeroberfläche und Webinhalten, neuer HTML5-Parser, Unterstützung von WebM, WebGL und Multi-Touch-Gesten, allgemeine Verbesserungen von Geschwindigkeit und Stabilität; Apple-Computer mit PowerPC-Architektur werden nicht mehr unterstützt.[35]
Firefox 10 10.0 10.0   31. Januar 2012[36] Neuerungen:[37] Verbesserung der Kompatibilität von Add-ons („Silent Update“), kleinere Fehler sollen via nachinstalliertem Add-on behoben werden und so kein komplettes Update mit neuer Versionsnummer voraussetzen, Integration eines Code-Editors direkt in Firefox („Orion code editor“), weitere Verbesserungen an der Web-Konsole, Möglichkeit der Untersuchung und Bearbeitung von CSS-Eigenschaften eines HTML-Elements durch Webentwickler, Verbesserungen der Geschwindigkeit beim Seitenaufbau, Implementierung von Antialiasing für WebGL, Implementierung der „Full Screen APIs“ zur Darstellung von Webanwendungen im Vollbildmodus, Implementierung von 3D-Transformationen mittels CSS3, Verbesserungen im Setup des Synchronisierungsdienstes. Firefox 10 ist die erste ESR-Version (Extended Support Release) speziell für Firmen, akademische Einrichtungen und Behörden. Sie bietet neun Monate Updates mit Fixes für kritische und sicherheitsrelevante Fehler.[38]
ESR 10.0.10 26. Oktober 2012 Aktuelle Version des älteren Entwicklungszweigs 10.0 ESR; Außerplanmäßige Sicherheitsaktualisierungen[39]; Zuvor erschienen die Aktualisierungen 10.0.1 bis 10.0.9. Voraussichtlich letzte „ESR“-Version für Windows 2000 und XP <SP2.
Firefox 16 16.0 16.0.2   26. Oktober 2012 Aktuelle Version; Neuerungen:[37] VoiceOver-Support (Mac OS X), Integration von Webanwendungen, acholische & kasachische Sprachunterstützung, inkrementelle Garbage Collection, schnellerer Browserstart bei aktivierter Sitzungswiederherstellung, Unterstützung für OS X 10.7[40], Verbesserung der (optionalen) Aktivierung von Plugins, Befehlszeile für Entwickler, Entwickler-Toolbar, letzte Version für Mac OS X 10.5, Sicherheitsaktualisierungen.
Nächste geplante Version[36]
Firefox 17 17.0 17.0   20. November 2012 Unterstützung für Windows 8 und OS X 10.8[41]
ESR 17.0 20. November 2012 Geplante ESR-Version auf Basis der Version 17.0[42]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Firefox

 

Opera:

 

Opera Zeitraum Zusammenfassung Versionen
1 1994 bis 1995 Obwohl es nie öffentlich herausgegeben wurde, existieren Bildschirmfotos des damaligen MultiTorg Opera.[20] Einige Funktionen sind bis heute erhalten geblieben; in etlichen Weblogs findet man Zeugnisse eines MultiTorg Opera 1.0b4. 1.0 (Ende 1994)
2 September 1996
bis
Februar 1997
Die erste öffentliche Version von Opera war Version 2. Die älteste Version ist eine norwegische Demoversion von Opera 2.0, die auf dem Datenträger einer PC-Zeitschrift enthalten war. Sie lädt nur lokale Seiten, aber viele von Operas Schlüssel-Funktionen waren vorhanden. Aufgrund der positiven Aufnahme dieser Version wurde an einer öffentlichen englischsprachigen Version 2.10 gearbeitet, die zunächst ab September 1996 als Beta-Version und am 8. Dezember 1996 als Vollversion erschien. 2.10 (08.12.1996)

2.12 (12.02.1997)

3 Dezember 1997
bis
März 2000
Während der 3er-Serie verwandelte sich Opera von einem minimalen in einen leistungsstarken Browser, der in Version 3.62 gipfelte. Diese Version wurde meist als Standard im Vergleich mit späteren Versionen verwendet. Sie bot eine gute CSS-1-Unterstützung. Die erste Beta-Version der 3er-Serie erschien im September 1997 und die finale Version 3 kam Ende 1997 zur Veröffentlichung. 3.00 (31.12.1997)

3.10 (08.02.1998)
3.21 (17.04.1998)
3.50 (16.11.1998)
3.51 (22.12.1998)
3.60 (12.05.1999)
3.61 (20.12.1999)
3.62 (10.03.2000)

4 Juni 2000
bis
August 2000
Opera 4 war der erste auf einem neuen plattformübergreifenden Kern (Qt) aufgebaute Browser, was die Veröffentlichung Operas auf anderen Betriebssystemen erleichterte und damit das Projekt Magic, das die Portierung von Opera auf andere Betriebssysteme wie OS/2, Linux, Mac OS, BeOS und BSD beinhaltete, schnell vorantrieb. Der Kern unterstützte mehrere Standards wie CSS 1, CSS 2, HTML 4, XML und WML und enthielt einen integrierten E-Mail-Client. Opera 4 war die erste Version, die den großen Sprung in die breitere Öffentlichkeit schaffte. Die Instabilität und Programmfehler der frühen Versionen wirkten sich negativ auf den Ruf Operas aus, was mit den Wartungsausgaben nachgebessert wurde. Die erste Beta-Version der 4er-Serie erschien am 20. März 2000. Nach drei Unterversionen erschien mit 4.02 schon am 2. August 2000 die letzte Version der 4er-Serie. 4.00 (28.06.2000)

4.01 (13.07.2000)
4.02 (02.08.2000)

5 Dezember 2000
bis
Juni 2001
Opera 5 war die erste Version, die als kostenlose Alternative zum Kauf auch als Adware-Version veröffentlicht wurde. Opera 5 war stabiler als 4 und während der Wartungsausgaben erhielt es neue Funktionen wie das integrierte Instant Messaging, das das ICQ-Protokoll benutzte, in Version 6 aber wieder wegen Problemen entfernt wurde, Mausgesten, Hotlist-Panels und die integrierte Suche. Die 5er-Reihe endete mit der als Standard für spätere Versionen benutzten Ausgabe 5.12. 5.00 (06.12.2000)

5.01 (16.12.2000)
5.02 (16.01.2001)
5.02b (25.01.2001)
5.10 (10.04.2001)
5.11 (19.04.2001)
5.12 (27.06.2001)

6 Dezember 2001
bis
März 2003
Die Opera 6-Reihe führte die (noch nicht bidirektionale) Unicode-Unterstützung ein. Außerdem wurde ein neues SDI/MDI-Interface eingeführt, das den Wechsel von SDI-Browsern zu Operas MDI-Interface erleichtern und eine Portierung auf Macintosh-Betriebssysteme erlauben sollte. Während der späteren Bugfix-Ausgabe wurde der Kiosk-Modus erweitert, die integrierten Suchen wurden änderbar und eine Menge Druckprobleme wurden gelöst. 6.00 (18.12.2001)

6.01 (12.02.2002)
6.02 (15.05.2002)
6.03 (27.05.2002)
6.04 (01.06.2002)
6.05 (13.08.2002)
6.06 (18.03.2003)
6.06b (25.03.2003)

7 Januar 2003
bis
Februar 2005
Opera 7 wurde Anfang 2003 herausgegeben. Die heute noch verwendete Presto-HTML-Rendering-Engine wurde eingeführt[21], die erstmals Unterstützung für das W3C DOM bot. Ebenfalls neu war die Small Screen Rendering-Technik, die Seiten wie auf Handheld- und anderen kleinen Bildschirmen rendert. Die komplette Benutzeroberfläche wurde unter Verwendung eines maßgeschneiderten plattformübergreifenden Skinning-Systems neu geschrieben, das sie vollständig konfigurierbar machte und den Ressourcen-Verbrauch im Vergleich zu Version 6 erheblich reduzierte. Das kombinierte SDI/MDI-Interface und Funktionen wie Vor-/Rücklauf, das Notizen-Panel und Opera Show (die Fähigkeit, Präsentationen mithilfe von CSS zu gestalten und im Vollbildmodus anzuzeigen, siehe auch S5) kamen als weitere Funktionen hinzu. Der neue Mail- und News-Client M2 erweiterte Operas E-Mail-Fähigkeiten enorm. Basierend auf einem leistungsstarken Filter-System mit Mail-Organizing-Fähigkeiten zielt er darauf ab, die E-Mail-Verwaltung so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Da sowohl das Interface als auch die Rendering-Engine nativ in Opera verankert sind, kann Opera 7 identisch auf allen Betriebssystemen ausgeführt werden.

Das im Mai 2004 veröffentlichte Opera 7.5 enthielt eine Vielzahl neuer Funktionen und unterschied sich deutlich von Opera 7.0. Opera 7.5 war mit einer neuen Benutzeroberfläche und einem neuen Standard-Skin ausgestattet. Opera Mail wurde um RSS-Unterstützung und eine auf GNU Aspell basierende Rechtschreibprüfung erweitert; ein neuer IRC-Client wurde integriert.

7.00 (28.01.2003)

7.01 (05.02.2003)
7.02 (26.02.2003)
7.03 (13.03.2003)
7.10 (11.04.2003)
7.11 (09.05.2003)
7.20 (23.09.2003)
7.21 (14.10.2003)
7.22 (12.11.2003)
7.23 (22.11.2003)
7.50 (12.05.2004)
7.51 (03.06.2004)
7.52 (07.07.2004)
7.53 (20.07.2004)
7.54 (05.08.2004)
7.54u1 (13.12.2004)
7.54u2 (02.02.2005)

8 April 2005
bis
Juni 2006
Die endgültige Version von Opera 8.00 wurde am 18. April 2005 veröffentlicht. Die erste Beta-Version wurde am 23. Dezember 2004 zum Herunterladen freigegeben. Ursprünglich war geplant, dass die nächste Ausgabe die Versionsnummer 7.60 tragen würde. Aufgrund einer größeren Anzahl neuer Funktionen entschieden sich die Entwickler für einen Versionssprung auf 8.

Die neue Opera-Version unterstützt (allerdings nur unter Windows 2000 und XP) als erster Browser Sprachsteuerung und das von Opera mitentwickelte X+V. Die ERA-Technologie (Extensible Rendering Architecture) wurde hinzugefügt, die es ermöglicht, Webseiten bei jeder Auflösung ohne horizontalen Bildlauf anzuzeigen. Operas Benutzeroberfläche wurde erweitert und ein neuer (optionaler) Firefox-ähnlicher Fenstermodus eingeführt, der keine MDI-Funktionen bietet. Seit der Version 8.0 beta 3 unterstützt Opera auch eine Teilmenge des SVG-Formates, das sogenannte „SVG-Tiny“. Seit Version 8.50 beinhaltet Opera keinen Werbebanner mehr, was zuvor bei der kostenlosen Variante der Fall war. Die Kaufversion wurde damit überflüssig und abgeschafft.

8.00 (18.04.2005)

8.01 (16.06.2005)
8.02 (28.07.2005)
8.50 (20.09.2005)
8.51 (22.11.2005)
8.52 (15.02.2006)
8.53 (03.03.2006)
8.54 (04.04.2006)

9 Juni 2006
bis
September 2009
Die erste Vorschau-Version wurde am 20. Oktober 2005 veröffentlicht. Ab dieser Version unterstützt Opera XSLT, Web-Forms 2.0, Canvas 2D und Atom 1.0. Zudem wurde die Bedienung für Browser-Umsteiger weiter vereinfacht und Zugriff zu erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten gegeben.

Mit der Technical Preview 2 folgten neue Funktionen wie als Ajax-Applikationen realisierte Widgets (zum Beispiel Taschenrechner und Kalender), eine Vorschaubilder-Funktion für geöffnete Tabs sowie erneut ein integrierter BitTorrent-Client. Dem bereits in der ersten Vorschau enthaltenen Quelltextanzeiger wurde ein einfaches Syntax-Highlighting hinzugefügt. Außerdem wurde eine grafische Konfigurationsmöglichkeit der ursprünglich für den Kioskmodus gedachten Filterfunktion für URI hinzugefügt, die einen Adblock-ähnlichen Werbeblocker ermöglicht. Auch die bereits aus der ersten Vorschau bekannten seitenspezifischen Einstellungen wurden um eine Konfigurationsmöglichkeit in der Oberfläche ergänzt. Zudem wurden bereits aus den Vorversionen bekannte Funktionen ausgebaut und verbessert.

Seit der Vorabversion „Build 8265“ vom 10. März 2006 besteht Opera auch den Acid2-Test, mit dem die Darstellungsfähigkeiten von Webbrowsern geprüft werden.

Die Final-Version von Opera 9.0 erschien am 20. Juni 2006.

Am 4. September 2007 wurde die erste Alphaversion von Opera 9.5 veröffentlicht, nach zahlreichen Vorab- und zwei Betaversionen erschien die endgültige Version am 12. Juni 2008. Neben Unterstützung für CSS3 und einer komplett neu geschriebenen JavaScript-Engine wurde das Standarddesign durch den dunkel gehaltenen Sharp-Skin ersetzt. Mittels Opera Link und einem Konto bei My Opera lassen sich Schnellwahl, Lesezeichen und Notizen mit einer anderen Desktopinstallation und Opera Mini ab Version 4 synchronisieren. Direkt in der Adressleiste lässt sich per Quick Find eine Volltextsuche über alle besuchten Webseiten durchführen. Der Phishingschutz wurde um die Malware-Blacklist von Haute Secure ergänzt.

In Opera 9.60 wurden unter anderem die Synchronisierungsfunktion „Opera Link“, der integrierte Feedreader sowie der auch zum Programmpaket gehörende E-Mail-Client um nützliche Funktionen erweitert.

9.00 (20.06.2006)

9.01 (02.08.2006)
9.02 (21.09.2006)
9.10 (18.12.2006)
9.20 (11.04.2007)
9.21 (21.05.2007)
9.22 (19.07.2007)
9.23 (15.08.2007)
9.24 (17.10.2007)
9.25 (19.12.2007)
9.26 (20.02.2008)
9.27 (03.04.2008)
9.50 (12.06.2008)
9.51 (03.07.2008)
9.52 (20.08.2008)
9.60 (08.10.2008)
9.61 (21.10.2008)
9.62 (29.10.2008)
9.63 (16.12.2008)
9.64 (03.03.2009)

10 September 2009
bis
Dezember 2010
Am 26. März 2008 verkündete Opera, wie auch die Entwickler der quelloffenen Rendering-Engine WebKit, dass der Acid3-Test mit 100 von 100 Punkten durchlaufen wurde.[22][23][24] Die erste Vorschau-Version - „Public Acid3 build“ - wurde am 28. März 2008 veröffentlicht, sodass die Anwender den Acid3-Test von zu Hause aus mit 100 Punkten durchlaufen lassen konnten. Bei diesem sehr frühen Build handelte es sich um einen speziellen WinGogi-Build, der normalerweise nur firmenintern zu Testzwecken eingesetzt wird.[25] Am 3. Dezember 2008 wurde die erste Vorabversion unter dem Namen Opera 10 veröffentlicht, das war auch die erste öffentliche Opera-Version, die auf die neue Presto-Rendering-Engine setzte. Wie schon der „Public Acid3 build“ vom März 2009 bewältigte auch diese Vorabversion den Acid3-Test mit 100 von 100 Punkten. Die Unterstützung für Windows NT 4.0 und Windows 9x wurde aufgegeben. Die 10.x-Versionen setzen mindestens Windows 2000 voraus.

Weitere Neuerungen umfassen unter anderem eine neu gestaltete Oberfläche, eine automatische Update-Funktion und eine Rechtschreibprüfung, welche nun ohne GNU Aspell möglich ist und dabei auf die kostenlosen Wörterbücher von OpenOffice.org zurückgreift. Die Geschwindigkeit von Opera wurde optimiert. Besonderer Wert wurde auf die JavaScript-Engine gelegt, die sich nun zwar toleranter gegenüber Fehlern zeigt, jedoch aus Sicherheitsgründen weiterhin weitgehend strikt bleibt. Mit dem integrierten E-Mail-Programm können nun HTML-Mails nicht nur empfangen und angezeigt, sondern auch erstellt werden.

Die neue „Turbo“-Funktion überwacht, sofern im automatischen Modus, den Datendurchsatz der aktuellen Internetverbindung. Sobald der Durchsatz einen gewissen Schwellenwert unterschreitet, aktiviert sich diese Funktion und sendet Bilder über einen speziellen Proxy-Server, der diese zusätzlich komprimiert – dabei kann es zu deutlicher Artefakt-Bildung kommen – und deaktiviert rechenintensive Zusatzfunktionen wie zum Beispiel Flash-Animationen. Diese müssen durch einen zusätzlichen Klick aktiviert werden.[26][27]

Die letzte signifikante Neuerung, die mit Opera 10 Beta Build 1589 am 16. Juni 2009 veröffentlicht wurde, ist „Opera Unite“. Unite ist ein Webserver, der direkt vom Browser aus gestartet werden kann, ohne Vorkenntnisse im Bereich Servertechnik oder Web-Programmierung vorauszusetzen. Einige grundlegende Funktionen werden von Opera bereits zur Verfügung gestellt, später sollten Entwickler selbst neue Applikationen zu Unite hinzufügen können.[28] Unite wurde mit Version 10.10 offiziell veröffentlicht.

Version 10.50, die Anfang März 2010 erschien, enthielt bedeutende Veränderungen. Der Browser nutzt ab dieser Version die vorhandenen Grafikbibliotheken der jeweiligen Plattform stärker und kann sich somit optisch besser in das vorhandene Betriebssystem integrieren. Weitere Änderungen sind die neue Grafikbibliothek Vega sowie die neue JavaScript-Engine Carakan. Durch Kompilieren des Skriptcodes vor Ausführung werden deutliche Geschwindigkeitssteigerungen erreicht. Ebenfalls neu eingeführt wurden ein „Privatmodus“, bei dem Daten nicht mehr lokal aufgezeichnet werden, bessere Unterstützung von HTML5 und CSS3.[29]

Die aktuelle Version 10.60 ist aufgrund der neuen Rendering-Engine Presto 2.6 deutlich schneller als der Vorgänger. Die Integration des Web Threat Data Feed des Antivirensoftware-Herstellers AVG soll den Benutzer besser gegen Bedrohungen aus dem Netz beschützen. Zu den neuen Sicherheitsfunktionen gehören Exploit-Signaturen für Sites, die Drive-by-Downloads ausliefern, Listen mit generell gefährlichen Domains und URLs sowie Kontextanalyse, mit der AVG Angriffe erkennen will, die sich virtuell über soziale Netze verbreiten. Mit der Geolocation-API kann Opera jetzt den Standort des Benutzers abfragen. Für diese bereits in der Beta-Version vorgestellte Funktion hat Opera eine eigene Demo ins Netz gestellt. HTML5 Appcache und Webworkers ermöglichen es Entwicklern, Webanwendungen zu bauen, die im Hintergrund Aufgaben erledigen, ohne das Surferlebnis des Benutzers zu beeinträchtigen, und die sogar offline funktionieren. Zu den weiteren Neuerungen zählen Suchvorschläge bei der Eingabe sowie eine überarbeitete Schnellstartseite.[30]

10.00 (01.09.2009)

10.01 (27.10.2009)
10.10 (23.11.2009)
10.11 (23.06.2010)
10.50 (02.03.2010)
10.51 (22.03.2010)
10.52 (27.04.2010)
10.53 (30.04.2010)
10.54 (21.06.2010)
10.60 (01.07.2010)
10.61 (12.08.2010)
10.62 (09.09.2010)
10.63 (12.10.2010)

11
Dezember 2010
bis
Juni 2012
Neu in Version 11 ist das Gruppieren von Tabs zu „Tab-Stapeln“ (das sog. „Tab Stacking“), die Hervorhebung der Domain in der Adressleiste zur Erhöhung der Sicherheit, die visuelle Hervorhebung von Mausgesten und eine grafische Überarbeitung des Mail-Paneels. Auch verfügt Opera nun über ein Erweiterungssystem, wie es beispielsweise von Firefox bekannt ist. Neu ist auch die Möglichkeit, Plug-Ins wie beispielsweise Adobe Flash beim Seitenaufruf zunächst blockieren zu lassen und sie erst manuell mit einem Klick zu aktivieren. Weiterhin wurde mit Opera 11.10 die Schnellwahl („Speed Dial“) überarbeitet und die Unterstützung von neuen Webtechnologien wie WebP hinzugefügt, als auch die Unterstützung von mehrspaltigem Text, WOFF und Teilen der FileAPI.[31] 11.00 (16.12.2010)

11.01 (27.01.2011)
11.10 (12.04.2011)
11.11 (18.05.2011)
11.50 (28.06.2011)
11.51 (31.08.2011)
11.52 (20.10.2011)
11.60 (06.12.2011)
11.61 (24.01.2012)
11.62 (27.03.2012)
11.64 (10.05.2012)

12 seit
Juni 2012
Opera unterstützt nun HTML5-Drag-&-Drop sowie eine Hardwarebeschleunigung. Diese muss jedoch manuell aktiviert werden, da sie unter Umständen zu Problemen führen kann. Mit Opera 12 ist außerdem erstmals eine 64-Bit-Version erhältlich. Plugins werden nun zwar in eigenen Prozessen ausgeführt, dennoch können nach wie vor einzelne Plugins den gesamten Browser blockieren. Das E-Mail-Programm (bis dahin „M2“ genannt) unterstützt unter Windows jetzt MAPI. Mit Version 12.10 wurde der Support für das SPDY-Protokoll hinzugefügt, ebenso wie die Unterstützung für ICC-Profile.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Opera


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